CODA
Bachs Cello–Suite in c–moll
Regie: J.U. Lensing · Choreografie: Jacqueline Fischer · Musik: J.S. Bach / Thomas Neuhaus
Jahr & Rahmen
2014
Eigenproduktion
Spielstätte
Forum Freies Theater – Juta
Düsseldorf
Format
Tanztheater
Tanz · Musik · Video
Über die Produktion
CODA – Bachs Cello–Suite in c–moll ist die Fortführung einer intermedialen Werkreihe des THEATERS DER KLÄNGE, zu der auch HOEReographien und SUITE intermediale gehören. Im Zentrum steht das kulturelle Erbe der Bach’schen Musik und die Grundform des europäischen Tanzes, wie er im Barock entwickelt wurde — konfrontiert mit den Möglichkeiten zeitgenössischer elektronischer Klangerzeugung und interaktiver Videotechnologie.
Im ersten Teil spielt die Cellistin Beate Wolff Bachs Cello–Suite live. Die Tanz–Sätze — Allemande, Courante, Sarabande, Gavotte, Gigue — werden von Nina Hänel und Phaedra Pisimisi in einer präzisen Raum–Choreografie aufgegriffen, die sich auf die geometrischen Tanznotationen des Barock bezieht. Interaktive Videoprojektionen zeichnen dabei in Echtzeit die Spuren der Bewegungen nach und verwandeln den Tanzboden in eine leuchtende, lebendige Bildfläche.
Die CODA — der zweite Teil — setzt mit einer elektronischen Transformation ein: Thomas Neuhaus nutzt Bachs Cello–Musik als Material, transformiert und erweitert sie live. Gleichzeitig werden die Tänzerinnen durch ihre Bewegungen selbst zu Musikerinnen: Ihr Körpereinsatz steuert direkt die elektronischen Klangerzeugung und die interaktiven Videoeinspielungen der Szenografie. Was die Presse als „kleines Wunder“ bezeichnet hat, ist diese Gleichzeitigkeit: Tanz, der klingt. Bilder, die sich bewegen, weil ein Körper sich bewegt.
„Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst.“ — Mario Vargas Llosa
Gefördert durch die Stadt Düsseldorf, das Land NRW, den Fonds Darstellende Künste und die Stiftung van Meeteren.
Regie & Konzeption
J.U. Lensing
Choreografie
Jacqueline Fischer
Musik
Johann Sebastian Bach
Thomas Neuhaus
Cello
Beate Wolff
Tanz
Nina Hänel
Phaedra Pisimisi
Video
Tobias Rosenberger
Lichtdesign: Boris Kahnert
Kostüme: Caterina Di Fiore
Szenografie: J.U. Lensing
Künstlerisches Betriebsbüro: Claudia Bisdorf
CODA – Pressespiegel
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