DIE MECHANISCHE BAUHAUSBÜHNE
Das Mechanische Ballett · Die Mechanische Exzentrik
Kurt Schmidt · Laszlo Moholy-Nagy · Theater der Klänge
URAUFFÜHRUNG
26. November 1987
Junges Theater in der Altstadt (Juta-Düsseldorf)
SPIELSTÄTTEN
18 Städte
Im In- und Ausland, 1987–1992
AUFFÜHRUNGEN
62 Aufführungen
ca. 15.000 Zuschauer
ZWEI BÜHNENWERKE DES BAUHAUSES
„Form-, Bewegung-, Ton- und Lichtgestaltung einer dynamischen Aktionskonzentration wird ‚die mechanische Exzentrik’ sein.“
Laszlo Moholy-Nagy
„Die mechanische Bauhausbühne“ ist der Programmtitel für zwei am Bauhaus in Weimar in den Zwanzigerjahren kreierte Bühnenwerke: Kurt Schmidts Das mechanische Ballett (Uraufführung 1923, Stadttheater Jena) und Laszlo Moholy-Nagys Die mechanische Exzentrik — bis zu ihrer Realisierung durch das Theater der Klänge 1987 ein theoretisch utopisches Theaterprojekt geblieben.
Schmidts Werk behandelt die Schichtung zweidimensionaler „Räume“ durch bewegte, abstrakte Bilder. Mannshohe, farbige, geometrische Tanzfigurinen werden von dahinter verborgenen Tänzern so bewegt, daß durch die Choreographie fortwährend ein der abstrakten Malerei gemäßes Bildgeschehen abläuft. Moholy-Nagys Partitur bezieht Film, dreidimensionale Bühne und mehrere Bühnenebenen in ein mechanisches Gesamtgeschehen ein.
Beide Stücke wurden nicht rekonstruktiv erstellt, sondern auf der Grundlage des ästhetisch vorgegebenen Rahmens neu kreiert. Die Choreographie des Mechanischen Balletts stammte von Jörg Lensing, die Musik von Hanno Spelsberg — die Figurinenentwürfe von Kurt Schmidt und Georg Teltscher wurden originalgetreu rekonstruiert.
Das Doppelprogramm wurde von 1987 bis 1992 in 18 Städten in 62 Aufführungen vor ca. 15.000 Zuschauern im In- und Ausland gezeigt.
IM REPERTOIRE
Das Mechanische Ballett ist weiterhin im Repertoire des Theaters der Klänge. Es läuft seit 2005 im Programm Die mecano-elektronische Bauhausbühne, zuletzt 2017 im Doppelprogramm „bauhaus ballette“.
KÜNSTLERISCHES TEAM DER URAUFFÜHRUNG
Das Mechanische Ballett
Choreographie & Inszenierung: Jörg U. Lensing
Musik: Hanno Spelsberg
Klavier: Hanno Spelsberg
Schlagzeug: Axel Heinrich
Bratsche: Gesine Böllnitz
Lichtdesign: Siegfried Paul
Figurinen: Kurt Schmidt (1923)
Umsetzung: Ernst Merheim, Udo Lensing
Choreogr. Beratung: Malou Airaudo, Heide Tegeder
Die Mechanische Exzentrik
Ablaufpartitur & Inszenierung: Jörg U. Lensing
Musik: Jörg U. Lensing
Klangregie: Thomas Neuhaus
Choreografie: Malou Airaudo
Licht & Projektion: Sascha Hardt
Bühnentechnik: Jürgen Steger
Kostüme: Janina Mackowski
THEATER DER KLÄNGE
Künstlerische Leitung: Jörg U. Lensing
Geschäftsleitung: Sascha Hardt
Öffentlichkeitsarbeit: Ernst Merheim & Sascha Hardt
DAS MECHANISCHE BALLETT
DIE MECHANISCHE EXZENTRIK
Die mechanische Bauhausbühne in der Presse
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