1987 beschäftigte sich das THEATER DER KLÄNGE – direkt nach seiner Gründung – zunächst mit dem mechanischen Ballett der Bauhaus-Studenten Schmidt, Teltscher und Bogler. Von den drei Weimarer Bauhäuslern waren nur zwei Schwarz-Weiß-Fotos und ein farbiges Hinterglasgemälde von Kurt Schmidt überliefert. Aus diesen drei Bildvorlagen entwickelten wir die wieder neu herzustellenden Figurinen, eine Neu-Choreografie und eine neue Musik für ein kleines Musik-Ensemble.

Auch wenn das Ensemble im Laufe der 35 Jahre seither mehrfach wechselte, sind mit J.U. Lensing und Jacqueline Fischer immer noch zwei Personen aus dem Gründungsensemble für das THEATER DER KLÄNGE aktiv. Beide haben auch noch Kurt Schmidt in hohem Alter kennengelernt, als dieser in mehreren Treffen (in der damaligen DDR) die Wiederbeschäftigung mit seiner Idee von 1923 autorisierte.

„Das mechanische Ballett“ ist dieses Jahr einmalig am kommenden Mittwoch, 27. Oktober um 19 Uhr in der Festhalle Viersen einmal in NRW zu sehen und zu hören.

Diese Stück hat trotz seines doppelten Historikums (1923, 1987) nichts von seiner Besonderheit, seinem Witz und seiner tänzerischen Musikalität eingebüßt – es ist sozusagen zeitlos!

Übrigens:
Live ist wieder möglich:
In Viersen aktuell unter 3G-Bedingungen.
Wenn Sie möchten, dass Kultur, Kunst und Musik – auch nach einer solch großen Krise – weiter leben, dann müssen Sie einfach nur hingehen!

27oct19:00Das mechanische Ballett in Viersen

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