Theater auf Abruf

Donnerstag, 17. September 2020, 19:00 Uhr Online-Premiere

 

Coda

Bachs Cello-Suite in c-moll

Verfügbar bis Sonntag, 20. September – 22:00 Uhr
Spenden anstelle von Eintrittskarten erwünscht (siehe unten).

Die Covid19-Pandemie hat auch uns vom THEATER DER KLÄNGE indirekt getroffen. Mitten in der ersten Probenphase für unsere neue Produktion müssen wir unseren Betrieb einstellen, weil das Risiko für unser Ensemble, sich gegenseitig zu infizieren, einfach zu groß ist. Ebenso ist eine Aufführung unserer TRIAS-Suite für den 26. März in Bocholt kurzfristig abgesagt worden. Trotzdem haben all unsere Tänzer, Musiker, Video- und Tonkünstler aber auch unser Regisseur und unsere Choreographin Verträge, die ihnen ein Honorar versprechen. Und das zurecht! Unsere Künstler sind ausnahmslos freie Mitarbeiter, die fast alle nur von Engagement zu Engagement bezahlt werden und jetzt besonders stark getroffen sind, zumal auch das zweite Standbein – Unterrichtstätigkeiten – ebenfalls im Moment für sie nicht praktizierbar ist. Daher reißen uns unser Probenausfall und das abgesagte Gastspiel momentan ein Loch von ca. 5.000 € in unser Budget, da wir die ausgefallenen Honorare und Gagen auf jeden Fall an die mit uns zusammen arbeitenden Künstler auszahlen möchten.

Als freies Theater sind wir von öffentlicher Förderung abhängig. In über 32 Jahren, die wir jetzt bestehen, sind wir von verschiedenen öffentlichen Fördergebern, aber auch von Stiftungen regelmäßig großzügig für unsere sehr spezifische und einzigartige künstlerische Arbeit gefördert worden. Doch die aktuelle Lage konnte niemand vorhersehen und auch nicht einkalkulieren.

Wir trotzen dem Virus kreativ!

Wir könnten jetzt einfach warten und versuchen, uns etwas von den staatlichen Notfallfonds zu sichern, die in Aussicht gestellt wurden. Doch wir wollen aus dieser Situation lieber kreativ etwas Gutes machen: Wir haben uns dazu entschlossen, solange der Lockdown weiter anhält, wöchentlich einen unser kompletten Vorstellungsmitschnitte unser bislang 27 Produktionen online jeweils für ein Wochenende zu veröffentlichen.

Jeden Donnerstag-Abend um 19:00 Uhr veröffentlichen wir auf dieser Seite eines unserer Stücke in chronologischer Reihenfolge bis zum jeweils folgenden Sonntag. Diese Stücke sind zum Teil seit Jahrzehnten nicht mehr gezeigt worden und die dazugehörigen professionell gemachten Filme lagern seitdem in unserem Archiv.

Sie wollen weiter Theater- und Tanzerlebnisse und haben dazu aktuell keine Möglichkeit?

Wir verstehen die Dramatik der aktuellen Lage und sehen trotzdem mit Bedauern, dass Kultur das Erste war, was man untersagt hat. Aber wenn Sie bislang gerne in Theater- oder Tanzvorstellungen gegangen sind, dann starten wir ab Freitag, 20. März 2020 unsere Home-Alternative! Auf unserer Website haben wir ausführliche Informationen zu all unseren bisherigen Produktionen veröffentlicht, damit Sie sich einen Eindruck machen können, was wir bislang geschaffen haben. Die Stücke im einzelnen sind:

1. Die mechanische Bauhausbühne  (1987: Das mechanische Ballett & Die mechanische Exzentrik)
2. Die barocke Maskenbühne  (1988/89)
3. Die Küche nach Arnold Wesker (1990)
4. November 1918 * 1989  (1991)
5. Figur uns Klang im Raum  (1993)
6. Reden ist Silber…  (1994)
7. Ludus Danielis  (1994)
8. Die Vögel nach Aristophanes (1996)
9. Jubiläum  (1997)
10. Die Neuberin (1999)

11. Das Opfer nach Igor Strawinsky (1999)
12. Megalopolis (2001)
13. Modul|a|t|o|r (2002)
14. Gregorius auf dem Stein nach Hartmann von Aue und Thomas Mann (2004)
15. HOEReographien (2005)
16. Teufels Kreise (2006)
17. Ich – ist ein anderer  (2007)
18. Johnnys Jihad von Marc Pommerening (2009)
19. Suite Intermediale  (2011)
20. Vanitas  (2012)

21. Coda  – Bachs Cellosuite in c-moll (2014)
22. TRIAS – das triadische Ballett nach Oskar Schlemmer (2015)
23. Kontraste (2016)
24. Die Kunst der Tanz-Fuge (2017)
25. Bauhaus Ballette  (2017: Das mechanische Ballett & TRIAS – Das triadische Ballett)
26. Der Silberprinz: Neun Blicke auf Walter Gropius (2018)
27. Das Lackballett nach Oskar Schlemmer (2019)

Spenden statt Eintrittskarten?

Zugegeben, wenn wir die Filme doch jetzt eh jede Woche für jeweils 4 Tage hochladen, wo liegt da für Sie der Anreiz zu spenden?

Nun: Spenden ist in diesem Fall ein solidarischer Akt!

Zum Einen helfen Sie uns wirklich weiter, da wir damit die eigentlich zu zahlenden Honorare und Gagen unserer Künstler bezahlen können, ohne selber einen Verlust dadurch zu haben.

Zudem können wir Ihnen als gemeinnützig anerkannter Verein auch gerne eine Spendenquittung ausstellen.

Sollten Sie bereit sein über 50 € zu spenden, geben wir Ihnen vorab den Video-Link zu einem Mitschnitt Ihrer Wahl! Sie können sich dann gerne so oft Sie wollen eine unserer 27 Produktionen ansehen und zwar vollkommen losgelöst von unserem Online-Premieren-Zeitplan.

Warum sollen nur die großen Film-Streamingdienste in der „Kontaktvermeidungsphase“ Ihr Kulturprogramm zu Hause bestimmen? Mit unserem „freien“ Angebot können sie unsere Musiktheater- und Tanzproduktionen auf Abruf zu Hause genießen!

Organisatorisches

Als Theatermacher glauben wir an die Verbindung von Publikum mit Darstellern in Aufführungen zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort. Dieses Gemeinschaftserlebnis ist digital nicht zu simulieren. Als freies Theater leben wir zudem in hohem Maße von Zuschauern, die unsere Vorstellungen besuchen und bereit sind dafür einen Eintrittspreis zu bezahlen. Daher behalten wir uns vor, die Aktion mit den kostenfreien Filmen zu beenden, wenn sich die Lage entspannt und ein normaler Kulturbetrieb wieder möglich ist. Auch im Falle, dass die Aktion auf kein Interesse stößt, behalten wir uns vor, sie frühzeitig zu beenden.

Im Fall von Problemen mit der Übermittlung von eMail-Adressen zum Erhalt von Video-Links, nehmen Sie bitte über unser Kontaktformular Kontakt mit uns auf. Wir werden uns dann so schnell wie möglich darum kümmern. Auch bei weiteren Fragen stehen wir gerne über das Kontaktformular zur Verfügung. Unser Bürobetrieb läuft vorerst halbtags weiter.

Eintrittskarten

Als eine Art virtuelle Eintrittskarte erbitten wir für die Videos eine Spende. Den Betrag legen Sie fest – spenden Sie das, was es Ihnen wert ist, uns zu unterstützen und wozu Sie momentan finanziell in der Lage sind. Wir listen hier die beiden Dienste, mit denen wir zusammenarbeiten und von denen wir davon ausgehen, dass sie für Sie als Spender am einfachsten zu bedienen sind: Patreon für wiederkehrende Spenden und PayPal für einmalige Spenden. Wenn Sie auf der suche nach Erklärungen oder anderen Möglichkeiten zu spenden sind (Förderverin, unsere Bankverbindung, GoFundMe, etc.) dann schauen Sie doch auf unserer Seite Spenden vorbei. Dort erhalten Sie alles, wonach Sie suchen.

Unsere Kontoverbindung

Theater der Klänge e.V. IBAN: DE81 3005 0110 0064 0095 41 BIC: DUSSDEDDXXX Bank: Stadtsparkasse Düsseldorf Verwendungszweck: “Spende” + ggf. Ihre Adresse (für Spendenquittung)
 

Bislang gespendet

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Donnerstag, 17. September 19:00 Uhr bis

Sonntag, 20. September 22:00 Uhr

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